Krisenplan

Dies ist der vom Arbeitskreis Tabubruch entwickelte Krisenplan für das Meißnerlager 2013.

Eine/ein Betroffene*r entäußert gegenüber einer Vertrauensperson, dass die Person, die ihr/ihm gegenüber sexuell gewalttätig war, sich auf dem Meißner-Lager befindet.

Krisenteam, zusammengesetzt aus 4-6 geschulten Mitgliedern des Arbeitskreises Tabubruch (z.B. Lena, DPB; mali, DPBH; Lis, Wandervogel Uelzen; Holger, DPB), beurteilt die Erkenntnisse zusammen mit der Vertrauensperson und überlegt das weitere Vorgehen.

Wenn über Ausschluss nachgedacht wird (weil notwendig im Sinne von »eine Not wenden« – d.h. psychische Beeinträchtigung des/der Betroffenen bzw. Schutz der Kinder und Jugendlichen auf dem Lager), dann Information an die/den Bundesführer*in.

Krisenteam und Bundesführer*in besprechen weiteres Vorgehen und planen das Konfrontationsgespräch und möglichen Ausschluss vom Lager (Entscheidung liegt beim Krisenteam).

Dann Konfrontationsgespräch mit Menschen unter Verdacht zusammen mit zwei Menschen aus dem Krisenteam, der/dem Bundesführer*in und dem Lagervogt – Gesprächsleitung übernehmen die Menschen des Krisenteams.

Bei Ausschluss wird das Hausrecht durch den Lagervogt durchgesetzt und der Mensch unter Verdacht muss das Lager begleitet verlassen

Information der betroffenen Gruppe durch die/den Bundesführer*in und Menschen aus dem Arbeitskreis Tabubruch.

Betroffener Gruppe wird Gesprächsangebot seitens des Arbeitskreises Tabubruch angeboten – Betreuung durch externe Fachpersonen möglich.

Betroffene*r wird bei Bedarf entweder durch Vertrauensperson oder durch Menschen des AK Tabubruch oder durch externe Fachperson betreut.